Es ist doch erstaunlich, dass jeder glaubt sich messen zu müssen
Es ist doch erstaunlich, dass jeder glaubt es besser zu wissen
Sogar beim Küssen
Sogar beim Küssen
Immer wieder schön, dich wieder zu sehen
Wird immer schlimmer, wenn du gehst
Am Bahnhof stehst, um den Zug zu nehmen
Sich lang' nicht wiedersehen
Wird schon irgendwie gehen
Macht manchmal traurig
Ich würd gern mit dir in 'ner Altbauwohnung wohn'
Zwei Zimmer, Küche, Bad und 'n kleiner Balkon
Ich würd gern mit dir in 'ner Altbauwohnung wohn'
Mit 'nem kleinen Balkon
Immer wieder Warten, in leisen Telefonaten
Worauf genau, weiß ich nicht, vielleicht auf dein Gesicht
Erzähl mir von dir, um mich abzulenken
Wenn das traurige Gedanken denken beginnt
Beide blind, jeder auf seine Weise Schisser
Vertrauen ist gut, Kontrolle für Besserwisser
Ich würd gern mit dir in 'ner Altbauwohnung wohn'
Zwei Zimmer, Küche, Bad und 'n kleiner Balkon
Ich würd gern mit dir in 'ner Altbauwohnung wohn'
Mit 'nem kleinen Balkon
Unsere Telefonate haben kein Ende aus und gut
Gab es nie legst du als Erste auf
Meinem Hochbett liegt ein Bild von dir
Unsere Telefonate haben kein Ende aus und gut
Gab es nie legst du als Erste auf
Meinem Hochbett liegt ein Bild von dir
Ich würd gern mit dir in 'ner Altbauwohnung wohn'
Zwei Zimmer, Küche, Bad und 'n kleiner Balkon
Ich würd gern mit dir in 'ner Altbauwohnung wohn'
Ich würde auch manchmal morgens Brötchen holen
Hast du die ander'n geseh'n
Wie schnell die sind?
Und was hast du gedacht?
Dass das nich' so gut kannst?
Ganz normale Angst
Bist du manchmal wütend?
Und die Wut kommt in Schüben
Hörst du deine eigenen Lügen?
Eine Minute zu spät
Das ist Schmerz, der vergeht
Kannst du dich an etwas nicht mehr erinnern
Obwohl du weißt, es ist passiert?
Und manchmal wirst du davon in die Luft gesprengt
Das ist Trauma, lange her, verdrängt
Hast du dich im Rausch selbst aufgegeben?
Alles gеtrunken und alle geküsst
Allеs getrunken und alle geküsst
Ich weiß auch nicht, was das ist
Magst du die Gedanken?
Daran, wie es war
An diesem einen Abend
Vor so vielen Jahr'n
Magst du die Gedanken?
Daran, wie es war
An diesem einen Abend
Vor so vielen Jahr'n
Wenn das Foto wieder vor dir liegt
Und du darin das gestern siehst
Das ist Melancholie
Siehst du die ander'n?
Schau dich mal um
Hast du die Menge vermisst?
Fragst du dich warum?
Weißt du noch, wie's ist?
Wenn tausend Stimmen singen
Und die Funken überspring'n
Du warst geborgen und dir war angenehm kühl
Das ist das ozeanische Gefühl
Du fährst in die Heimat Und alles wird leiser Und irgendwie kleiner Du fährst in die Heimat Du glaubst mittlerweile Dass hier alle den Schein wahren Das Erste, was dir auffällt Wenn du endlich ankommst Ist Vergangenheit Das Zweite, was dir auffällt Wenn du dich dann umschaust Ist Veränderung Das Dritte, was dir auffällt Wenn du aussteigst Ist, dass du alleine bist Du warst ewig nicht mehr hier Und das letzte Mal mit ihr Du warst ewig nicht mehr hier Und das letzte Mal mit ihr Du fährst in die Heimat Und alles wird irgendwie kleiner Und irgendwie leiser Du fährst in die Heimat Nach so langer Zeit und Auf einmal vergleichst du Den, der hier weggeht Mit dem, der du jetzt bist Egal was du machst Du kannst deutlich sehen Du willst hier nicht bleiben Nie wieder leben Egal was du machst Du kannst deutlich sehen Du willst hier nicht bleiben und So schnell weg, wie es geht Das Erste, was dir auffällt Immer wenn du ankommst Ist Vergangenheit Das Zweite, was dir auffällt Wenn du wieder losfährst Ist Veränderung Das Dritte, was dir auffällt Wenn du dich noch umschaust Ist, dass du alleine bist Das Letzte, was dir auffällt ist Dass du sie immer noch vermisst Dass du sie immer noch vermisst Du warst ewig nicht mehr hier Und das letzte Mal mit ihr Du warst ewig nicht mehr hier Und das letzte Mal mit ihr Und alle fragen dich nach ihr Alle fragen Alle fragen Und alle fragen dich nach ihr Alle fragen Alle fragen Und alle fragen dich nach ihr Alle fragen Alle fragen Und alle fragen dich nach ihr Alle fragen Alle fragen Und alle fragen dich nach ihr
Tommi, ich glaub’ ich hab’ Heimweh Ich will mal wieder am Rhein stehen Einfach hineinsehen Zuschauen wie Schiffe vorbeiziehen Tommi, ich glaub ich hab’ Heimweh Vielleicht liegt es am Licht Und wie’s sich gerade bricht Oder daran, dass man Hier in der Bahn die Spree sehen kann Tommi, vielleicht ruf‘ ich an Damit du sagst: „Irgendwann, irgendwann, irgendwann Fangen wir hier zum letzten Mal von Vorne an“ Da wo man zusammen groß geworden sind Da ziehen wir alle irgendwann wieder hin Damit die Kinder, die wir kriegen können Alle in Kölle geboren sind Da wo man zusammen groß geworden sind Da ziehen wir alle irgendwann wieder hin Damit die Kinder, die wir kriegen können Alle in Kölle geboren sind Geboren sind Geboren sind In der Stadt in der wir jung und dumm waren Und unverwundbar, weil alles so bunt war Und es war immer klar, irgendwann kommt der Tag An dem wir beide gehen Wir wollten immer was sehen So viel wie es geht und überall auf der Welt Alle Wege führen nach Rom Und irgendwann zurück nach Köln Da wo man zusammen groß geworden sind Da ziehen wir alle irgendwann wieder hin Damit die Kinder, die wir kriegen können Alle in Kölle geboren sind Da wo man zusammen groß geworden sind Da ziehen wir alle irgendwann wieder hin Damit die Kinder, die wir kriegen können Alle in Kölle geboren sind Geboren sind Geboren sind Ich glaub ich hab’ Heimweh Tommi, ich will am Rhein stehen Einfach hineinsehen Kaltgetränk und einen drehen Da wo man zusammen groß geworden sind Da ziehen wir alle irgendwann wieder hin Damit die Kinder die wir kriegen können Alle in Kölle geboren sind Geboren sind Geboren sind