Песня «Spätsommerregen»
исполнителя AnnenMayKantereit.
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Текст песни:

Ich esse einen Apfel in der Sonne, halb neun für mich sehr früh
Ich trinke einen Kaffee im Schatten meiner Jalousie
Ich geh' manchmal spazier'n von der Küche in den Flur
Und ich genieße die Natur im Innenhof
Und ich treff' mich gern' mit Freunden in Chatverläufen
Nett, dass du anrufst
Nett, dass du fragst, wie's mir geht
Es ist okay
Es ist okay
Es ist okay
Es ist okay
Es ist okay
Es ist okay
Es ist okay
Es ist okay
Weißt du noch?
Ja, das dacht' ich auch
Ich hatte gestern einen langen Traum
Und dir und mir auf einem Boot
Das Meer so groß, wir beide klein
Der Himmel rot im Abendsonnenschein
Und wir sind eingeschlafen unter großen weißen Segeln
Und wurden wachgeküsst vom Spätsommerregen
Es ist okay
Es ist okay
Es ist okay
Es ist okay
Es ist okay
Es ist okay
Spätsommerregen
Spätsommerregen
Spätsommerregen
Spätsommerregen
Wir sind eingeschlafen unter großen weißen Segeln
Du hast mich wachgeküsst im Spätsommerregen

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  • Kleidung ist gegen Gott Wir tragen Feigenblatt Schwingen an Lianen über'n Heinrichplatz Und die Alten erzählen vom Häuserkampf Beim Barbecue in den Ruinen der deutschen Bank Vogelnester in einer löchrigen Leuchtreklame Wir wärmen uns auf an einer brennenden Deutschlandfahne Und wenn einer auf 'ner Parkbank schläft Dann nur weil sich ein Mädchen an seinen Arm anlehnt Drei Stunden Arbeit am Tag, weil es mehr nicht braucht Heut' Nacht denken wir uns Namen für Sterne aus Danken dieser Bombe vor 10 Jahren Und machen Liebe bis die Sonne es sehen kann Weißt du noch als wir in die Tische ritzten in den Schulen Bitte Herr vergib ihnen nicht, denn sie wissen was sie tun Unter den Pflastersteinen wartet der Sandstrand Wenn ich mit Rap, dann mit der Pumpgun Und wir singen im Atomschutzbunker Hurra, diese Welt geht unter! Hurra, diese Welt geht unter! Hurra, diese Welt geht unter! Und wir singen im Atomschutzbunker Hurra, diese Welt geht unter! Hurra, diese Welt geht unter! Auf den Trümmern das Paradies Nimm dir Pfeil und Bogen, wir erlegen einen Leckerbissen Es gibt kein' Knast mehr, wir grillen auf den Gefängnisgittern Verbrannte McDonald's zeugen von unsern Heldentaten Seit wir Nestlé von den Feldern jagten Schmecken Äpfel so wie Äpfel und Tomaten nach Tomaten Und wir kochen unser Essen in den Helmen der Soldaten Du willst einen rauchen? Dann geh dir was pflücken im Garten Doch unser heutiges Leben lässt sich auch nüchtern ertragen Komm wir fahren in den moosbedeckten Hallen im Reichstag ein Bürostuhlwettrennen Unsere Haustüren müssen keine Schlösser mehr haben Geld wurde zu Konfetti und wir haben besser geschlafen Ein Goldbarren ist für uns das gleiche wie ein Ziegelstein Der Kamin geht aus, wirf' mal noch 'ne Bibel rein Die Kids gruseln sich, denn ich erzähle vom Papst Dieses Leben ist so schön, wer braucht ein Leben danach? (wer braucht ein Leben danach?) Und wir singen im Atomschutzbunker: Hurra, diese Welt geht unter! Hurra, diese Welt geht unter! Hurra, diese Welt geht unter! Und wir singen im Atomschutzbunker Hurra, diese Welt geht unter! Hurra, diese Welt geht unter! Auf den Trümmern das Paradies Die Kühe weiden hinter uns, wir rauchen Ott spielen Talva Dort wo früher der Potsdamer Platz war Wenn ich aufwache streich ich dir noch einmal durch's Haar "Schatz ich geh zur Arbeit, bin gleich wieder da" Wir stehen auf wann wir wollen, fahren weg wann wir wollen Sehen aus wie wir wollen, haben Sex wie wir wollen Und nicht wie die Kirche oder Pornos es uns erzählen Baby die Zeit mit dir war so wunderschön Ja, jetzt ist es wieder aus, aber unsere Kinder wein' nicht Denn wir ziehen sie alle miteinander auf Erinnerst du dich noch als sie das große Feuer löschen wollten? Dieses Gefühl, als in den Flammen unsere Pässe schmolzen? Sie dachten echt ihre Scheiße hält ewig Ich zeig den Kleinen Monopoly, doch sie verstehn's nicht Ein 100€ Schein? Was soll das sein? Wieso soll ich dir was wegnehm' wenn wir alles teilen? Und wir singen im Atomschutzbunker Hurra, diese Welt geht unter! Hurra, diese Welt geht unter! Hurra, diese Welt geht unter! Und wir singen im Atomschutzbunker Hurra, diese Welt geht unter! Hurra, diese Welt geht unter! Auf den Trümmern das Paradies
  • Brauchen Sie das Zimmer bis um zehn Frühstück gibt’s ab 8 Kaffee, Marmelade und verdünnten Orangensaft Eigentlich ist jeder Abend eine lange Nacht Auto fahren, sitzen, schlafen mit dem Kopf am Fenster Und hinten liegen Jacken oder einer von uns pennt da Und manchmal fahren wir raus und machen Pause Und morgen ist München und irgendwann ist auch wieder zu Hause Die Zigaretten werden vorgedreht Vor jedem Raststättenhalt Das Krokodil raucht zu viel (Ach ja?) Das Krokodil raucht zu viel (Ach ja?) Das Krokodil, das Krokodil Das Krokodil raucht zu viel Schön, dass ihr da seid, wurde auch Zeit Und wo wart ihr gestern und wie lange seid ihr schon auf Tour? Und Essen gibt’s um 18 Uhr Toilette ist auf dem Gang, dahinten sind die Garderoben Dritte Tür links und dann ganz nach oben Und Duschen haben wir leider nicht Sorry für das Neonröhrenlicht Und wenn ihr Fragen habt, fragt mich Und wenn ihr mich fragt Ich glaub, ihr kommt bestimmt mal ganz groß raus Und bevor ich es vergesse Im ganzen Haus herrscht Rauchverbot Das Krokodil raucht zu viel (Ach ja?) Das Krokodil raucht zu viel (Ach ja?) Das Krokodil, das Krokodil Das Krokodil raucht zu viel Was soll das denn heißen? Im ganzen Haus ist Rauchverbot? Das Krokodil raucht zu viel (Ach ja?) Das Krokodil raucht zu viel (Ach ja?) Das Krokodil, das Krokodil Das Krokodil raucht zu viel
  • Und du wirst 21, 22, 23 Du kannst noch gar nicht wissen, was du willst Und du wirst 24, 25, 26 Und du tanzt nicht mehr wie früher Und du und deine Freunde Ihr seid alle am studieren Und ihr wartet drauf Dass irgendwas passiert Hast du überhaupt ‘ne Ahnung Wo du grade stehst? Du verschwendest deine Jugend Zwischen Kneipen und WGs Und du wirst 21, 22, 23 Du kannst noch gar nicht wissen, was du willst Und du wirst 24, 25, 26 Du tanzt nicht mehr wie früher Und tanzt nicht mehr wie früher Und manchmal wirst du melancholisch Im Straßenlaternenlicht Am Wochenende gehst du feiern Und machst dich natürlich dicht Und du hältst deine Träume absichtlich klein Um am Ende nicht enttäuscht zu sein Und du wirst 21, 22, 23 Du kannst noch gar nicht wissen, was du willst Und du wirst 24, 25, 26 Du tanzt nicht mehr wie früher Und du tanzt nicht mehr wie früher Und du sagst immer, dass liegt alles nicht an dir Und bestellst dir noch ein Bier Und wenn ich dich dann frage, was du werden willst Sagst du immer nur, „ich weiß nicht Hauptsache nicht Mitte 30 Hauptsache nicht Mitte 30“ Und du wirst 21, 22, 23 Du kannst noch gar nicht wissen, was du willst Und du wirst 24, 25, 26 Du tanzt nicht mehr wie früher Und tanzt nicht mehr wie früher Und du wirst 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29
  • Freitagabend Freitagabend Freitagabend Freitag- In der Innenstadt Fahren junge Männer Autos, die ihnen nicht gehören Sie werden heute Nacht So oft auf die Familie schwören Irgendwo im Gewerbegebiet Da wo sich alle berauschen Fragen meine Freunde Fremde «Kannst du mir was verkaufen?» Freitagabend Freitagabend Freitagabend Freitagabend Paare in meinem Alter Gehen kuscheln im Kino Und dann machen sie Fotos Und trinken weißen Vino Familien bestellen Japanisch Lieferdienste brauchen zu lang Junge Frauen schminken sich Und dann fängt Freitagabend an Freitagabend Freitagabend Freitagabend Freitagabend In der Innenstadt Fahren junge Männer Autos gegen eine Wand Junge Leute kauen Kiefer Und verlieren den Verstand Freitagabend Freitagabend Freitagabend Freitagabend Wenn du heut' Abend noch was machst, sag mir Bescheid Wenn du heut' Abend noch was machst, sag mir Bescheid Wenn du heut' Abend noch was machst, sag mir Bescheid
  • Da, da, da, da Ich muss mich zwingen ein paar Stunden keine Nachrichten zu lesen Fühlt sich an, als wäre gestern alles halb so wild gewesen Und morgen könnte alles anders sein Oder bild' ich mir das ein? Oder bild' ich mir das ein? Da, da, da, da Die Kneipen schließen, die Kinos auch Und im Schauspielhaus fällt der letzte Vorhang aus Die Nachrichten rennen dem Algorithmus hinterher Wenn in Moria die Zelte brennen, dann sieht das niemand mehr Ich muss mich zwingen ein paar Stunden mein Handy wegzulegen Fühlt sich an, als wäre gestern alles halb so wild gewesen Und morgen könnte alles, alles anders sein Die Kneipen schließen, die Kinos auch Und im Schauspielhaus ist Requisitenausverkauf Oder bild' ich mir das ein, oder bild' ich mir das ein? Die Gelder fließen, die Tränen auch Woher sie plötzlich kommen weiß niemand so genau Die Gelder fließen, die Tränen auch Woher sie plötzlich kommen weiß niemand so genau